Südsee

Ob Tahiti, Bora Bora oder Moorea ? die insgesamt 118 Inseln Französisch Polynesiens verkörpern den Traum vom Südsee-Paradies. Klares und warmes Wasser, bunte Fische, grüne Palmen, die sich sacht im Wind wiegen, freundliche und schöne Menschen. Der Maler Paul Gauguin machte die Schönheit und Erotik der Frauen Tahitis weltberühmt. Tahiti ist mit 1000 km² die größte Insel Französisch Polynesiens. In Papeete, der Hauptstadt im Nordwesten der Insel, spielt sich das Leben rings um die Hafenbucht ab. In Papeete finden sich auch zahlreiche Straßencafés, Restaurants und Boutiquen. Sehenswert ist ?Le Marché?, einer der schönsten Märkte der Südsee. Schillernde Blumen, exotische Früchte und Gemüse, silbrig glänzender Fisch und Meeresfrüchte machen den Besuch zu einem Augenschmaus. Auch das Gauguin-Museum lockt mit einem Besuch. Wer echte Wildnis sucht, findet sie im unerschlossenen Landesinnern. Bis zu 2000 m hoch ragen die Berggipfel, die mit dichtem Regenwald bewachsen sind. Wer allerdings auf Tahiti die Postkartenidylle der palmengesäumten Sandstrände sucht, ist hier fehl am Platz. Die meisten der Strände sind winzig klein, an der Küste reihen sich kleine Dörfer zwischen schwarzen Basaltstränden und Buchten mit weißem Korallensand. Moorea gilt als eine der schönsten Inseln der Südsee. Ananas-, Vanille- und Gemüseplantagen wechseln sich ab mit wild zerklüfteten Bergketten und schneeweißen Sandstränden. Bei einer Inseltour kommt man am Tiki Village vorbei. Hier werden die traditionellen Tänze der Tahitianer aufgeführt und man kann bei einem Gang durch das Dorf die Polynesier bei ihrem traditionellem Handwerk beobachten. Weiter geht es zum Belvedere, einem Aussichtspunkt in den Bergen Mooreas. Von hier aus hat man einen grandiosen Ausblick in den Kraterkessel und auf die beiden Buchten Cook-Bay und Opunohu Bay. Hier wurde auch der Film "Die Meuterei auf der Bounty" gedreht. Zwischen den beiden Buchten liegt der mystisch wirkende Berg "Rotui", dessen Gipfel oft in Wolken gehüllt ist. Am nördlichen Eingang der Opunohu Bay liegt eine kleine achteckige Kirche, die hier zum Zeichen des Triumphes über das Heidentum errichtet wurde. Bora Bora bedeutet ins Deutsche übersetzt "die Erstgeborene". Für viele Besucher ist sie die Schönste aller Inseln. Ihre hohen Vulkankegel liegen inmitten einer türkisfarbenen Lagune, rings herum ein Kranz kleiner Inseln, auf denen die schönsten Strände liegen. Bora Bora gehört zu den teuersten und exklusivsten Inseln Französisch Polynesiens. Am Südkap bilden die vielen Luxus-Resorts ganze Überwasser-Dörfer. Hier sind die Bungalows der Hotelanlagen direkt ins Wasser gebaut und nur über einen Steg erreichbar. Manche Bungalows verfügen über ein gläsernes Loch im Fußboden, so dass man Wasserschildkröten; Rochen und andere exotische Fische beobachten kann. Neben Tauchen und Schnorcheln stehen andere Wasseraktivitäten auf dem Programm: Wasserski, Hochseefischen oder Segeln. Trotz Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit lohnt sich ein Rundgang über die Insel oder eine Wanderung auf die Anhöhen.
Häfen im Reiseziel: Südsee
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